Dan Mor - Heilpraktiker
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Traditionelle Chinesische Medizin

Yin & Yang


Aus dem Tai Chi (der Schöpferkraft oder dem Punkt reinen Potentials) entstehen die polaren Kräfte des Männlichen (=Yang)
und des Weiblichen (=Yin).

In unserer Welt treten Yin & Yang immer gemeinsam auf,
als ein gut eingespieltes Team.

Yin & Yang lassen sich am besten über ihre Zuordnungen und die diversen Interaktionen erklären, z.B.

Yin: Das Empfangende, passive, weiblich, Nacht, Wasser, Mond, Ruhe, Regeneration, Blut, Materie, chronische Geschehen

Yang: Das Schöpferische, befruchtend, aktiv, männlich, Tag, Feuer, Sonne, Aktivität, Funktion, Energie, akute Geschehen.

Jeder Mensch trägt Yin- und Yang-Anteile in verschiedener Gewichtung in sich. Yin und Yang sind zudem immer relativ zueinander zu sehen, sind also keine absoluten Größen.

Bei einem Lehrer-Schüler-Verhältnis ist der Lehrer in erster Linie Yang,
denn er gibt das Wissen weiter, und der Schüler als Empfänger
des Wissens Yin.

Wird im täglichen Leben eine Qualität überbetont, so führt das über
kurz oder lang zu Disharmonien, bis hin zum Tod.

Wird z.B. die Aktivität (Yang) überbetont
und ein Mensch sorgt nicht für ausreichend Schlaf,
so wird mit der Zeit die Substanz, Materie, Blut und Säfte (Yin) geschädigt.

Übersäuerung als ein in unserer Streß-Gesellschaft allseits verbreitetes Phänomen ist ein Yang-Übergewicht.

Abhilfe schaffen hier z.B. Antioxidantien und Sauerstoff (Yin), um das Yang abzupuffern Auch in anderen Lebensbereichen sollten weitere
Yin-Komponenten eingefügt und mehr gelebt werden.

Fehlt einem Menschen morgens die Kraft und Motivation,
um aus dem Yin-Zustand des Schlafes in den Yang-Wachzustand zu wechseln, so haben wir in Teilbereichen des Körpersystems dieses Menschen einen
Mangel an Yang.